Datensatzdetail

Medienart / Nr. B / 939615 Bild
Standort E  /  BACH  /  D  Belletristik
Titel Tagebuch  eines  Atoms
Untertitel
Urheber Nicole  Bachmann
Reihe
Fussnote
Kollation 176  Seiten
ISBN 978-3-907334-43-0
Verlag O.O.  :  Knapp  Verlag,  2025
Stoffkreise Schweizer  Autorin
Schlagwörter
Vermerk ausgeliehen  bis  28.03.2026
Interessenkreis
Inhaltsangabe Magda,  eine  alte  Frau,  lässt  ihr  bisheriges  Leben  hinter  sich,  taucht  unter  und  zieht  unter  falschem  Namen  in  ein  anonymes  Hochhaus.  Dort  trifft  sie  im  Fahrstuhl  auf  den  sechzehnjährigen  Béla,  Loser  aus  Überzeugung  und  Anarchist.  Magdas  und  Bélas  Lebensläufe  kollidieren,  die  Atome  prallen  aufeinander  und  ihre  Bahnen  schlagen  eine  neue  Richtung  ein.Magda  Wertenberg  sucht  die  Freiheit,  jeden  Tag  ein  anderer  Mensch  zu  sein,  unkontrolliert  und  allein.  Magda  liebt  Zahlen:  Sie  beeinflussen  ihren  Alltag,  erfreuen  und  ekeln  sie.  Sie  vergleicht  sich  mit  dem  Element  Argon,  einem  Edelgas,  das  keine  Verbindungen  eingeht.  Das  Haus,  ein  heruntergekommener  Bau  aus  den  Siebzigerjahren,  hat  sie  ausgesucht,  weil  der  Müllschlucker  sie  davor  bewahren  soll,  in  Kontakt  mit  anderen  Mitbewohnenden  zu  kommen.  Magdas  neues  Leben  ist  geprägt  von  Lust  und  Fröhlichkeit,  aber  auch  von  Verletzlichkeit  und  Scheitern  mit  tragikomischen  Momenten.  Trotz  aller  Bedachtsamkeit  muss  sie  sich  bald  anderen  Bewohnern  des  Hauses  stellen,  denn  der  Müllschlucker  ist  ausser  Betrieb  und  sie  muss  Fahrstuhl  fahren.  Im  Haus  wohnt  auch  Béla,  sechzehn  Jahre  alt,  Aussenseiter,  Loser  aus  Überzeugung  und  Anarchist.  Béla  hasst  Ungerechtigkeit,  Unterdrückung  und  Anpassungsdruck  und  steht  im  heftigen  Konflikt  mit  seiner  alleinerziehenden  Mutter  und  dem  Schulsystem.  Er  muss  eine  Lehrstelle  finden,  kann  und  will  sich  aber  nicht  verkaufen,  verbiegen  und  seine  politischen  Haltungen  verleugnen.  Sein  grösster  Wunsch  ist  eine  Reise  nach  Paris.  Er  sehnt  sich  danach,  auf  den  Spuren  der  Commune  durch  die  Strassen  von  Paris  zu  streifen.  Im  Fahrstuhl  kollidieren  Magdas  und  Bélas  Lebensläufe:  Die  Atome  prallen  aufeinander  und  ihre  Bahnen  schlagen  eine  neue  Richtung  ein.  Béla  hilft  Magda,  einen  Rechner  so  einzurichten,  dass  sie  surfen  kann,  ohne  Spuren  zu  hinterlassen.  Magda  lässt  sich  von  Béla  überreden,  ihn  nach  Paris  zu  begleiten,  um  für  eine  Klassenarbeit  zu  recherchieren,  da  er  nicht  allein  reisen  darf.  Der  Aufenthalt  in  Paris  lässt  Magda  und  Béla  von  Glückseligkeit  zu  Verzweiflung  taumeln  und  führt  dazu,  dass  Béla,  wieder  zu  Hause,  beweisen  will,  dass  er  kein  Loser  ist.  Er  benutzt  Magdas  IP-Adresse  für  einen  Hackerangriff,  setzt  ein  Zeichen  gegen  Korruption  und  für  die  Demokratie  in  der  Schweiz.  Die  Polizei  fasst  ihn.  Einen  Tag  später  steht  die  Kantonspolizei  auch  vor  Magdas  Tür.  Magda  ist  verzweifelt  -  ihre  Vergangenheit  hat  sie  eingeholt,  ihre  Freiheit  ist  verloren.Nicole  Bachmann  erzählt  eine  berührende  Geschichte  über  die  Verletzlichkeit,  das  Scheitern,  das  Aufstehen  und  das  Loslassen.
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