Datensatzdetail

Medienart / Nr. B / 939619 Bild
Standort E  /  GELF  /  D  Belletristik
Titel Das  Buch  der  verlorenen  Stunden
Untertitel Roman  |  »Dieses  Debüt  ist  ein  Lese-Fest  für  alle,  die  sich  gern  mit  Büchern  wegträumen.«  Angela  Wittmann,  Brigitte
Urheber Hayley  Gelfuso  ;  Christine  Blum
Reihe
Fussnote
Kollation 480  Seiten
ISBN 978-3-423-28496-7
Verlag München  :  DTV,  2025
Stoffkreise
Schlagwörter
Vermerk ausgeliehen  bis  13.04.2026
Interessenkreis
Inhaltsangabe Keine  Geschichte  ist  so  kraftvoll  wie  unsere  Erinnerung  An  einem  schicksalhaften  Abend  ändert  sich  für  die  junge  Lisavet  alles.  Um  ihr  Leben  zu  retten,  versteckt  ihr  Vater,  ein  bekannter  Uhrmacher,  sie  in  einer  riesigen  Bibliothek,  die  unabhängig  von  Raum  und  Zeit  existiert  und  in  der  alle  menschlichen  Erinnerungen  in  Büchern  gespeichert  sind.  Nur  wenige  wissen  von  diesem  besonderen  Ort  und  Zeithüter  entscheiden  darüber,  welche  Erinnerungen  an  die  Vergangenheit  erhalten  oder  unwiederbringlich  ausgelöscht  werden.  Wer  bestimmt,  woran  wir  uns  erinnern?  »Die  Vergangenheit  hält  uns  den  Spiegel  vor.  Sie  erklärt,  wer  wir  waren  und  wie  wir  so  geworden  sind.  Manchen  Leuten  gefällt  nicht,  was  sie  in  ihren  Spiegelbildern  zu  sehen  bekommen,  also  ändern  sie  es,  indem  sie  Erinnerungen  für  alle  Welt  auslöschen.  Indem  sie  Menschen  auslöschen.«  Als  ihr  Vater  nicht  zurückkehrt,  beginnt  Lisavet,  die  Erinnerungen,  die  die  Welt  vergessen  soll,  in  ihrem  eigenen  Buch  zu  sammeln.  Eines  Abends  folgte  sie  einem  Zeithüter  in  sicherem  Abstand  und  entdeckte,  wonach  sie  gesucht  hatte.  Die  Erinnerung  in  seinen  Händen  war  ein  extrem  dicker  Band,  der  zu  einem  mindestens  Hundertjährigen  gehören  musste.  Statt  das  Buch  in  einem  Stück  zu  verbrennen,  löste  der  Zeithüter  den  blauen  Ledereinband  ab  und  legte  ihn  beiseite.  Dann  zündete  er  die  Seiten  an  und  Lisavet  fiel  auf,  mit  welcher  Gleichgültigkeit  er  diese  Aufgabe  verrichtete.  Offenbar  jemand,  der  nur  Befehle  ausführte  und  den  das  Ergebnis  nicht  kümmerte.  Im  Nu  verschwand  er  wieder,  ohne  seine  Tat  bis  zum  Ende  zu  beaufsichtigen,  und  Lisavet  sprang  hervor,  um  das  Buch  zu  retten.  Bis  sie  auf  den  Zeithüter  Ernest  trifft,  der  zu  ihrem  einzigen  Halt  wird.  Kann  die  Liebe  uns  vor  dem  Schlimmsten  bewahren?  Was  folgt,  wird  nicht  nur  die  beiden,  sondern  auch  den  Lauf  der  Geschichte  für  immer  verändern  ...
Beilagen
Link