Datensatzdetail

Medienart / Nr. B / 939769 Bild
Standort E  /  ZSCH  /  D  Belletristik
Titel Der  graue  Peter
Untertitel Roman
Urheber Matthias  Zschokke
Reihe
Fussnote
Kollation 176  Seiten
ISBN 978-3-85869-977-0
Verlag Zürich  :  Rotpunktverlag,  2023
Stoffkreise Schweizer  Autor
Schlagwörter
Vermerk
Interessenkreis
Inhaltsangabe Eigentlich  müsste  Peter  ein  unglücklicher  Mensch  sein,  aber  der  Zufall,  oder  eine  gütige  Vorsehung,  haben  dafür  gesorgt,  dass  ihm  ein  »Empfindungschromosom«  fehlt.  Schon  seine  Eltern  kamen  ihm  vor  wie  fremde  Wesen,  und  seine  Frau,  vermutet  er,  wird  er  bis  an  sein  Lebensende  nicht  verstehen.  Ihr  erstes  gemeinsames  Kind  ist  bei  der  Geburt  gestorben,  und  eines  unscheinbaren  Tages  betritt  eine  Polizistin  Peters  Verwaltungsbüro,  um  ihm  zu  sagen,  dass  sein  zweiter  Sohn  von  einem  Lastwagen  überrollt  wurde.  Sein  Leben  geht  weiter,  man  schickt  ihn  nach  Nancy,  um  eine  belanglose  Grußbotschaft  zu  überbringen.  Als  auf  der  Rückreise  eine  unvorhergesehene  Fahrplanänderung  angekündigt  wird,  vertraut  eine  verzweifelte  Mutter  Peter  ihren  Sohn  an.  Zéphyr,  so  heißt  der  Junge  mit  der  orangefarbenen  Schwimmweste,  werde  in  Basel  von  seinem  Onkel  abgeholt.  Auf  der  Fahrt  versucht  Peter  dem  fremden  Jungen  ein  fürsorglicher  Begleiter  zu  sein.  Spontan  steigen  die  beiden  in  Mulhouse  aus,  um  Zéphyrs  Tante  (und  ihre  Carrerabahn)  zu  besuchen.  Stattdessen  landen  sie  in  einem  winterlich  kalten  Bach,  einem  5-D-Film,  der  Zéphyr  den  Magen  umdreht,  einer  Umkleidekabine  und  für  die  Nacht  in  einem  Hotelzimmer.  Von  Unwägbarkeit  zu  Unwägbarkeit  wird  Peters  Hilflosigkeit  Zéphyr  gegenüber  zarter,  ja  zärtlicher.  Eine  schwer  fassbare,  in  Momenten  irritierende  Beziehung  entwickelt  sich  zwischen  den  beiden,  bis  sie  doch  noch  in  Basel  ankommen  und  die  Reise  ein  abruptes  Ende  nimmt.
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